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klimaschutzmanifest im gemeinderat:
konkreter handlungskatalog beschlossen

Die Marktgemeinde Perchtoldsdorf ist im Jahr 1994 auf Antrag des damaligen Umweltreferenten Martin Schuster dem Klimabündnis beigetreten. 2010–2014 hat die Marktgemeinde als Klima- und Energie-Modellregion eine besondere, bundesweite Vorbildfunktion eingenommen. „Wir haben Schwerpunkte in den Bereichen Energie, erneuerbare Energieformen und Energieeffizienz gesetzt“, erzählt der nunmehrige Bürgermeister Schuster.

Maßnahmenpaket bereits auf den Weg gebracht
Hierzu zählen beispielsweise das Energiekonzept, das umgesetzte Biomasse-Ortswärmenetz, kommunale und bürgerbeteiligte Photovoltaik-Anlagen, die Umrüstung der öffentlichen Beleuchtung auf LED, die Implementierung des Europäischen Umweltmanagement-Systems EMAS und breite Aktivitäten in der Bewusstseinsarbeit, an Erwachsene wie auch Kinder an den Perchtoldsdorfer Schulen adressiert.

Ökologisierung der Bebauungsvorschriften und Baumschutz
Der Ortschef hat nun mit Nachhaltigkeitsreferent gf.GR Christian Apl ein Klimaschutzmanifest ausgearbeitet und dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt, das der Gemeinde weitere Selbstverpflichtungen auferlegt. So wird die Gemeindetätigkeit nach der Klimarelevanz priorisiert oder bei den in Ausarbeitung befindlichen neuen Bebauungsvorschriften werden Aspekte wie Energiehaushalt, Bodenversiegelung, Fassaden- und Dachflächengestaltung besondere Berücksichtigung finden. Ein weiteres Handlungsfeld stellt die Begrünung des öffentlichen Raumes dar, wobei Baum-Patenschaften eine Möglichkeit zu privater Mitwirkung bieten.

Baum- und Grünraumschutz sind auch rund um ein Supermarktprojekt in der Brunner Gasse Thema. Hier wurde die verbindliche Forderung ausgesprochen, die Gesamtanzahl der Bäume durch zusätzliche Baumpflanzungen zu erhöhen, jedenfalls aber zumindest beizubehalten.

 
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