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renovierung der josefswarte abgeschlossen

04.10.2017 I Im Jahr 1891 wurde auf dem Hinteren Föhrenberg auf Initiative des Perchtoldsdorfer Verschönerungsvereins die nach dem renommierten Anatomen Josef Hyrtl benannte „Josefswarte“ errichtet und in einem Festakt am 13. September 1891 der Öffentlichkeit übergeben. Seither ist der beliebte Aussichtspunkt Ziel zahlreicher Wanderer und Spaziergänger, die seit 1912 in der unmittelbar davor befindlichen „Kammersteinerhütte“ Erfrischungen und kräftige Hausmannskost vorfinden.

Auf Grund fortschreitender Korrosion und Verwitterung musste die Josefswarte heuer über die Sommermonate gesperrt und wieder einmal von Grund auf renoviert werden. Unter schwierigsten Bedingungen hat Gerüstbau Meidling dafür 8 Tonnen Gerüstmaterial steil zur Warte hinauf transportiert. Für den Neuanstrich des Stahlgerüsts waren 90 Kilo Farbe nötig, für die Ausbesserung des Treppenbelags und der Podeste insgesamt 3 Tonnen Holzmaterial.

Wiedereröffnung beim traditionellen Kammersteiner Hüttenfest
Im Rahmen des Kammersteiner Hüttenfestes wurde die Josefswarte am 30. September wiedereröffnet. Bürgermeister Martin Schuster und Projektkoordinator Kurt Trampler vom TOP-Tourismus- und Ortsverschönerungsverein Perchtoldsdorf (TOP) durchschnitten in einer kleinen feierlichen Geste symbolisch das Absperrband. Von den anwesenden Besuchern wurde der in frischem Grün gestrichene Aussichtsturm gleich erstürmt und besichtigt.

TOP bringt sich finanziell in die Instandsetzung ein
„Das Gesamtvolumen beträgt rund 50.000 Euro“, erzählt Bürgermeister Martin Schuster, „entsprechende Bundes- und Landesmittel sind angesucht“. Der Verein Tourismus- und Ortsverschönerung Perchtoldsdorf mit Obmann GR Ing. Martin Fürndraht als Traditionsträger des Perchtoldsdorfer Verschönerungsvereins hat sich nicht nur bei den Sanierungsarbeiten mit Rat und Tat eingebracht, er veranstaltet zudem am 5. November in der Burg ein Benefizkonzert mit den „Wiener Instrumentalsolisten“ unter der Leitung von Karl Eichinger. Karten für das Konzert sind im InfoCenter erhältlich.

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© Walter Paminger

Beim Durchschneiden des Absperrbandes: Bürgermeister Martin Schuster (links) und Projektkoordinator Kurt Trampler.