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maßnahmen für den ortsbildschutz

Zum Schutz des Ortsbildes sind insgesamt fünf Bausperren verordnet. Die Herausforderung während der Bausperren besteht darin, so Bürgermeister Martin Schuster, „mit den Instrumenten des Bebauungsplanes und der Bebauungsvorschriften in Verbindung mit der örtlichen Raumordnung die Rahmenbedingungen so zu regeln, dass die hohe Lebensqualität und das tradierte und als stimmig erkannte Erscheinungsbild des Ortskerns dauerhaft abgesichert ist.“

Beschränkung der Wohneinheiten im Ortskern (Verordnung vom 21.03.2018)
Um die Verträglichkeit von neuen Wohneinheiten mit den historisch gewachsenen Ensembles sicherstellen, ist die Errichtung von mehr als sechs Wohneinheiten pro Grundstück in der Widmungsart Bauland-Kerngebiet nur in klar gesteckten Grenzen möglich. Die Obergrenze ist bei 20 Wohneinheiten eingezogen.
> Bausperre Beschränkung der Wohneinheiten in der Widmungsart Bauland-Kerngebiet

Abbruchverbot für historische Bauwerke in Schutzzonen (Verordnung vom 26.09.2018)
Durch ein Abbruchverbot für Bauten, die vor dem 1.1.1945 errichtet wurden, soll das tradierte und gewachsene Erscheinungsbild der Fassaden bewahren. Betroffen von dieser Maßnahme ist das Ortszentrum, wo bereits seit März eine Bausperre gilt.
> Bausperre in Schutzzonen

Erhalt wertvoller Gebäudestrukturen und ortsbildprägender Ensembles (Verordnung vom 26.09.2018)
Für das „Cottagegebiet“, den ab Ende des 19. Jahrhunderts erschlossenen Siedlungsbereich rund um die Sonnbergstraße, Walzengasse, Elisabethstraße und Kunigundbergstraße mit ihrer bauhistorisch wertvollen Villensubstanz vom Historismus bis zur Neuen Sachlichkeit der Zwischenkriegsjahre, hat der Gemeinderat eine Schutzzone ausgewiesen und ebenfalls ein Abbruchverbot für Bauwerke, die älter als 1945 sind, erlassen.
In den ausgewiesenen Bereichen besteht die Zielrichtung in der Bewahrung wertvoller Gebäudestrukturen, der Häusercharakteristik und im Schutz ortsbildprägender Ensembles bzw. des Erscheinungsbildes der Straßenzüge.
> Bausperre Cottage Wohnzone

Bausperre für Kleinparzellen in geschlossener Verbauung (Verordnung vom 26.09.2018)
Eine weitere Bausperre hat die Struktur von Bauparzellen zum Gegenstand. Hier geht es darum, die bislang im Bauland-Kern- und Bauland-Wohngebiet für geschlossene Verbauung geltende Parzellen-Mindestgröße von 300 auf 500 Quadratmeter aufzustocken.
> Bausperre Mindestmaß von Grundstücken in der geschlossenen Bebauungsweise

Ausdehnung der Zonen mit Bauland-Widmungsbeschränkung auf maximal 2 Wohneinheiten (Verordnung vom 12.12.2018)
> Bausperre in ausgewiesenen Teilbereichen des Bauland-Wohngebietes
 

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Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 26.09.2018 wesentliche Weichenstellungen für den Erhalt von Ortsbild und Bebauungsstruktur vorgenommen.

 
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